Gedanken zum Sonntag - 13. September 2020

Jesus erwartet von uns, dass wir verzeihen und vergeben denjenigen, die uns etwas Böses angetan haben. Sicher ist das eine große Herausforderung. Nur diejenigen unter uns, die es schaffen, können dann die wahre Größe des Herzens erreichen. Ähnlich wie die Sportler, die bis zur Schmerzgrenze trainieren, die echten Meister werden. Im Unterschied zum Sport können wir im Reich Jesu alle die ersten Plätze bekommen. Ohne Konkurrenz!

Gedanken zum Sonntag - 6. September 2020

Oft hören wir: "Das geht mich nichts an" oder "Misch dich nicht ein" und wir handeln auch dementsprechend. Die Lesungen des heutigen Sonntages sagen aber was anderes: wir sollen uns einmischen, es geht uns was an. Was geht uns an? Das Wohl des/der Anderen. Nicht wegschauen oder bequem zuschauen. Erste Voraussetzung ist, dass man genauer hinschaut, wie es jemandem geht. Dann soll man mit ihm reden. Ich verstehe das Evangelium nicht als Einleitung zum Petzen und Anklagen, sondern als Weckruf, dass wir aufeinander in Liebe und Wohlwollen schauen.

Gedanken zum Sonntag - 30. August 2020

Diesmal hören wir im Evangelium Worte, die uns nicht erfreuen: Wer mein Jünger sein will, der verleugne sich selbst, nehme sein Kreuz auf sich und folge mir nach ... Jesus ist kein Werbefachmann, der nur Vorteile und schöne Sachen anspricht. Er ist redlich und meint, wenn wir ihm treu bleiben wollen, kann das auch lebensbedrohlich sein. Oder – und das ist öfters der Fall in unserem Leben – dass wir nicht weglaufen vor schwierigen, leidvollen Situationen, sondern bei dem Guten bleiben.

Gedanken zum Sonntag - 9. August 2020

"Fürchtet euch nicht", sagt Jesus zu seinen Aposteln und auch zu uns. Wir brauchen diese Botschaft, weil wir in den Sorgen des Alltags und den Katastrophen des Lebens versinken, wie im Wasser. Jesus ist bei uns, nur wir sehen ihn oft nicht, wir sind wie blind. Er ist aber da, bleibt behutsam im Hintergrund und hilft.

Gedanken zum Sonntag - 2. August 2020

"Nichts kann uns scheiden von der Liebe Christi", schreibt der hl. Paulus. Es ist wahr. Sogar wenn ein Mensch Gott nicht liebt, wird er von IHM geliebt, weil ER die Liebe ist und ER ist treu.

Gedanken zum Sonntag - 26. Juli 2020

Wir feiern unser Patrozinium, also das Fest des Kirchenpatrons. Der hl. Christoph erlebte eine Begegnung mit Jesus, die sein ganzes Leben verändert hatte. Das ist mitten im Alltag geschehen, ohne große Ankündigung. Das kann auch uns passieren, dass wir unerwartet eine Erfahrung machen: Gott ist da! Das kann bei der Arbeit, im Urlaub, oder auch in einer Messe oder im Wald beim Spazierengehen passieren. Gott ist nämlich immer da!